Wirtschaft

Nestle – Wir klauen das Wasser der 3.Welt

By  | 

Die Vereinten Nationen haben den Zugang zu sauberem Wasser zu einem Menschenrecht erklärt. Für die Getränkehersteller ist Wasser dagegen das „blaue Gold“, ein Produkt, das seinen Preis haben müsse. Nur, wer soll dafür wie viel bezahlen – und wer verdient daran?
Der Handel mit sauberem Wasser in Flaschen ist ein äußerst lukratives Geschäft. Die Wassergiganten kaufen rund um den Globus die besten Quellen auf und machen schon heute damit Milliardengewinne. Denn was billig aus öffentlichen Quellen abgepumpt wird, kann später zu deutlich höheren Preisen in Flaschen wieder verkauft werden.

 

 

 

So ergibt sich eine geradezu paradoxe Situation: Auf der einen Seite Großkonzerne wie Nestlé, die in Ländern wie Brasilien, Pakistan oder Südafrika die sauberen Trinkwasserquellen anzapfen. Und auf der anderen Seite die Menschen die dort leben, ohne eigenen Zugang zu frischem Wasser und dafür mit abgepackten Flaschen in den Läden, die sie sich nicht leisten können.